Ein Hundkommt ins Haus!!! |
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Münster, Dezemer 00
Egal, ob es sich bei dem neuen Familienmitglied um einen Welpen oder einen -angeblich schon stubenreinen- Neuzugang handelt, die eine oder andere Pfütze muss euer Teppich schon verkraften. 1. der Welpe. Einen Welpen in die Familie aufzunehmen ist eine unvergleichlich grosse, schöne, aber auch anstrengende Sache, ich persönlich möchte sie nicht missen. Die ganzen Nagespuren an Büchern, Teppichen, Schuhen, etc., die man später noch mal wiederentdeckt, sind fast so schöne Erinnerungen, wie die zahlreichen Fotos ohne Nase, ohne Schwanz oder einfach nur verwackelt, die kaum noch an den grossen, vernünftigen Hund von jetzt erinnern... Am Besten wäre es, jetzt erstmal Urlaub zu haben (Aktiv-Urlaub ist ja gross in Mode gekommen), dann hat man Zeit, dem Hundekind die neue Hausordnung begreiflich zu machen. 1. Die Hundetoilette Schon von der Hundemutter lernt der Welpe nach dem Absetzen von der Muttermilch (ca. 6. Lebenswoche), dass er/sie dort, wo sein engstes Lebensumfeld ist, nicht irgendein "Geschäft" zu machen hat. "Engstes Lebensumfeld" ist jetzt unsere Wohnung. Je nachdem, wie lange der Welpe bei der Mutter wohnen durfte, hat Hundi also schon mal "vortrainiert", weshalb seriöse Züchter Welpen erst NACH der 8. Woche, besser: 12.Woche auf "ihre" Menschen loslassen. Ein schnell erreichbarer ruhiger Platz (manchmal muss es halt SEHR schnell gehen) sucht ihr am Besten schon vorher aus, jetzt kommt die Arbeit: Den Druck auf Blase und Darm kann Welpe noch nicht kontrollieren (wie eben Babies so sind), den richtigen Zeitpunkt für das "Geschäft" schon vorher zu wissen, macht jedoch erst den wahren Hundekenner aus. Ein paar Richtlinien: Der Welpe muss mal -spätestens 10Minuten nach dem Fressen, -sofort nach dem Aufwachen, -mehrmals in der Nacht (vergleichbar mit z.B. mir, nachdem ich Bier getrunken habe), -direkt nach dem Spielen oder sonstiger Aufregung. Natürlich darf mit Lob nicht gespart werden, wenn Wauwi das Geschäft draussen erledigt hat. Wenn doch mal ein "Mallheur" passiert ist, nur Ruhe! Hunde kennen in ihrem "Sprach"-Schatz so etwas wie Strafe nicht, nur Zurechtweisungen, damit sollten wir auch auskommen: ein knurrend ausgesprochenes NNEINN reicht in der Regel völlig aus, Natürlich wird Welpe auch nach so einem "Unfall" erst mal nach draussen getragen; wenn dann das JAAH, FEIIN für das Gegenteil kommt, dürfte es schon bald geschafft sein. Merke: Mensch braucht mehrere Jahre bis zur Stubenreinheit, also was wollt ihr? uhps, PS: Glaubt bloss solchen Leuten nicht, die das Tunken der Nase in den Unrat als "todsichere Methode" anpreisen! Einfach EKELHAFT!!! Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu!, sagte meine Oma. |
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