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Ms, 04/2004
Zecken und Wanzengehören zum Ganzen! |
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| ...Unterhalten sich 2 Flöhe:"Hüpfen wir zu Fuss, oder nehmen wir einen Hund???"
Tjaja, das leidige alte Thema!!! Ich habe wohl im "Floh- und Zecken-Mitteltest" herumgelesen, aber so ganz "einig" ist sich da wohl keiner! Mittelch"chen", die der eine hoch anpreist, werden vom anderen total zerrissen -und umgkehrt-. Wer noch unschlüssig ist was gegen die Plagegeister getan werden kann, sollte sich mal folgende gedanken machen: Die chemische Keule: Hier wird allzu oft "mit Kanonen auf Spatzen geschossen"! Da Insekten viel,viel unempfindlicher sind als die "hoch entwickelten" Säugetiere, braucht man ein vielfaches an Giften, um den Tod des ungebetenen Gastes hervorzurufen, soll heissen: Das Blut, das Zecke oder Floh uns oder dem Hund abzapfen, muss schon ganz schön giftig sein, damit der "Gast" auch nur Bauchweh bekommt. Dann gibt es noch sogenannte "Kontaktgifte", die schon bei blossem Haut- (bzw. Panzer-) Kontakt wirken(!). Bei der "chemischen Keule" darf man auf keinen Fall Flohhalsbänder bei Welpen oder sehr kranken Hunden anwenden und NIE in Verbindung mit Flohpuder! Auf "chemische Keule" wird sowieso jeder Kinderbesitzer verzichten, da diese Kleinen ja "nix kennen" beim Toben und Schmusen mit dem Wauwi -Vergiftungsgefahr!- Zum Glück sind aber die Sinnesorgane von diesen Biestern(nicht den Kindern) -wie bei fast allen Tieren- sehr gut. Das können wir Menschen uns zunutze machen: Dem fliehenden Feind baue goldene Brücken Zecken haben gar keine Augen, Flöhe nur sog. Punktaugen. Das heisst, sie orientieren sich hauptsächlich an dem Geruch ihrer zukünftigen Opfer. Welcher Geruch die Zecken ode Flöhe in die Flucht jagt, ist individuell unterschiedlich, bei Tieren ist ausschlaggebend, was sie zu essen pflegen, ob sie gesund oder krank sind, ob sie gerade empfängnisbereit sind, usw.... "Hundenachrichten" geben an jeder Strassenecke und jedem Baum solche Informationen weiter, aber Insekten können noch besser "riechen"! Warum stechen Mücken wohl manche Menschen bevozugt??? Auch hier ist also genaue Beobachtung angesagt, sprich: Ums Ausprobieren kommt hier wohl keiner herum, gut, wenn mit "ungiftigen" Mitteln* herumprobiert wird. *: Nicht alles, was "natürlich" ist, ist automatisch "ungefährlich"!!! Apropos "Mittelchen": Ein jeder hat so seine "Geheimrezepte", z.B. das einfachste ist das Essen von Knoblauch, -aber Vorsicht, zuviel wirkt durch Zerstörung der roten Blutkörperchen- also wie bei Menschen nur als Gewürz anwenden. Das kriegt Mein Wauwi immer... Über Hanföl habe ich auch nur Gutes gehört, äusserlich oder innerlich, aussedem kann ein flohbefallener Hund mit einem Walnussschalenextrakt gebadet werden (es färbt aber rötlich, und sollte auf jeden Fall hinterher ausgespült werden). Und wenn schon getötet werden soll: Kieselgur besteht aus mikroskopisch kleinen Kristallen, die in der Lage sind, den Chitinpanzer von Insekten zu perforieren, so dass sie austrocknen. (hat bei grösseren "Tieren" keinerlei Nebenwirkungen). Hilft auch bei Fruchtfliegen,etc. Für die Behandlung der Wohnung und des Schlafplatzes ist Kieselgur wegen seiner Ungiftigkeit besonders gut geeignet, aber es staubt ganz fürchterlich! Also den Schlafplatz mit Gaze (oder einer alten, feinen Gardine bedecken, damit Hund nicht so sehr eingestäubt wird). Was noch von "Spinnrad" empfohlen wurde, ist Teebaumöl, Zecken mögen es nicht riechen, ich auch nicht. Für Tiere, die übertrieben reinlich sind und alles "Neue" ablecken, ist es GIFTIG! Auch wird Kokosöl, Zedernholzöl, sogar Lavendelöl oder Lemongrassöl empfohlen, alles Ätherische Öle, mit denen man sehr sparsam umgehen sollte (trauschauwem!). Bevor wir Hund mit Ätherischen Ölen "vergewaltigen", fragen wir ihn doch einfach! Hund hat die bessere Nase, und weiss besser, was gut für ihn ist oder was zu ihm passt. Grundsätzlich.. ..Ist zu sagen/schreiben, dass bei wirklich gesunden Hunden ein Parasitenbefall kaum vorkommt. Nein, ich muss sagen: -seltener vorkommt-. Aber Umweltgifte, ungesunde Ernährung (! siehe "Wurmdelikatessen!) und nicht-artgerechte Haltung schwächen den Körper so, dass er nicht aus eigener Kraft gegen "Wehwehchen" ankämpfen kann. Die Folge ist ein scheinbar endloser Teufelkreis aus Medikamenten>Krankheit>Medikamenten... Manchmal kann man aber echt in Panik geraten, wenn einem z.B. Artikel wie dieser unterkommen: Neue Krankheiten durch Klimawandel? Gruselig, nicht wahr? Aber wir müssen ja der Pharmaindustrie nicht gleich alles glauben, was Ungiftigkeit oder Notwendigkeit betrifft -dafür haben die Pharma-Bosse schon viel zu oft Unsinnigkeiten verbreitet... Eine Ungezieferfreie Zeit noch!!! |
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