Hundsgemeine Wörter auf den Index!

Wann sind Sie zuletzt in den (sprachlichen) Fettnapf getreten? Na - wirklich?

1. Der oder die Kampfhund(e) es gibt keine. Oder man nenne die Dinge beim Namen

2. Anbindehaltung niedlicher Begriff für Ketten- und Laufrollen-Haltung

3. abzugeben statt ehrlich: verkaufen

4. kinderlieb ersatzlos streichen, denn dies ist lernbar und nicht "serienmässig"

5. süsse Hundebabies tierschändliche Verarschung auf klebrigstem Verkäuferniveau

6. steht hoch im Trieb das einzige, was hier steht, ist der Wunschtrieb des scharfmachenden Halters, der Hund kommt dafür gar nicht mehr runter.

7. Hundesport wenn Schutzhundedressur gemeint ist und nicht wirklicher Sport mit dem Hund

8. Teletakt wer als Ausbilder versagt, foltert und versaut den Hund

9. Stachelhalsband die Vorstufe für Elektroschock, siehe auch Punkt 8

10. treu wem, warum, wozu? Eigennützige Vermenschlichung ("treue Soldaten")

11. Problemhunde gibt es nicht, nur Problemhundezüchter, -halter, - ausbilder, also Menschen.

12. Kommando Befehlsdenken und -sprache aus dem Militärbereich, hat bei Tieren nichts zu suchen (ähnlich: "hat zu..." Kategorischer Imperativ ist nicht einer hundeverständlichen Konsequenz vergleichbar)

13. Befehl siehe 12.

14. abrichten Auf was, auf und gegen wen? Auf menschliche Zwecke, dient meist dem Missbrauch.

15. "intelligent" Ist jedes Lebewesen. Fragt sich nur, wie hoch oder wie niedrig.

16. "wesensfest" Was ist das? Fester Charakter ist eine Materialeigenschaft, aber untauglich bei der Verwendung von Charaktermerkmalen oder -strukturen von Lebewesen. Und wer ist für eine derartig umfangreiche Aussage befähigt, stellt dies wie fest? Dieser Begriff stammt ausserdem einer unseligen Zeit.

17. Dickköpfigkeit als schlechte Charakter-Eigenschaft (wie auch "Sturheit" oder "Eigensinn". Weil der Verurteiler nicht ertragen kann, dass ein anderes Lebewesen einen anderen, einen eigenen Willen hat.

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